BETONBODENSANIERUNG

Hohlräume unter Betonflächen
Riss im Boden: Bodensanierung angesagt
Riss im Boden: Bodensanierung angesagt

 

 

Am City-Airport Bremen hatte sich in einer Flugzeughalle der Fußboden auf einer Fläche von ca. 100 m²  um bis zu 20 mm gesetzt. Die Fußbodenkonstruktion besteht aus einer ca. 20 cm dicken, bewehrten Betonplatte und liegt auf einer ca. 0,60 m mächtigen Sand- oder Mineralgemisch-Auffüllung. Darunter befindet sich vermutlich gewachsener Kies/Sand. Die Setzungen wurden wahrscheinlich durch die Überfahrt von einem rund 20 Tonnen schweren Flugzeugdrücker verursacht. Speziell im Einfahrtsbereich wurde der Untergrund vermutlich nachverdichtet, in der Folge sind die Platten in Bezug zum Fundamentbalken der Toranlage abgesackt.

  

 

 

 

 

Es wurde besprochen, mit der URETEK-FloorLift-Methode eventuell vorhandene Hohlräume zu füllen, bis der Fußboden wieder überall vollflächig und kraftschlüssig auf dem Untergrund aufliegt. Im gleichen Arbeitsgang soll der Fußboden wieder auf Umgebungsniveau angehoben werden.

 

Riss im Boden: Bodensanierung angesagt
Bodensanierung: nach 15 Minuten wieder nutzbar

 

Durch 12 mm-Bohrlöcher im Abstand von ca. 1,20 - 1,50 m wurde das Zweikomponenten-Expansionsharz flüssig und unter kontrolliertem Druck direkt unter den Betonboden in den Unterbau gepresst. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft (bis 2.000 kN/m²) wurden die vorhandenen Hohlräume aufgefüllt und der anstehende Untergrund verdichtet, bis der Fußboden wieder vollflächig und kraftschlüssig auf dem Unterbau auflag. Durch weitere Materialzugabe konnte der Betonboden wieder auf das Umgebungsniveau angehoben werden.

 

Wegen der kurzen Reaktionszeit der Harze und einer millimetergenauen Überwachung durch die Nivellierlaser konnte der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Stabilisierte Bereiche wurden bereits 15 Minuten nach der letzten Injektion durch den Airport wieder voll belastet. Für den gesamten Leistungsumfang war lediglich ein Arbeitstag notwendig.

 

 

 

 

Darüber hinaus waren an einer Entwässerungsrinne des Vorfelds 1 Hohlräume unter der angrenzenden Betonfläche erkundet worden. Die Flugbetriebsfläche besteht aus ca. 32 cm starken Betonplatten, die Platten lagern auf einer hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT-Schicht). Diese abgesackte Fläche umfasste ca. 10 m².

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