BETONBODENANHEBUNG

Schwierige Bodenverhältnisse

Im Verkaufsraum war der Boden abgesackt
Im Verkaufsraum war der Boden abgesackt

 

Im Verkaufsraum und den Büros eines Autohauses hat sich der Fußboden gesetzt. Bei einem Nivellement  wurden in den Verkaufsräumen Höhendifferenzen bis zu 18 cm gemessen, in der Werkstatt sogar bis zu 45 cm.

 

 

Ursächlich für die eingetretenen Setzungen ist vermutlich eine Grundwasserabsenkung und das damit verbundene Schrumpfen der im Baugrund vorhandenen Torfschicht.  Die Betonplatte, auf der das Autohaus steht, ist ca. 19 cm stark, der Fliesenbelag mit Kleber und Ausgleichschicht ca. 40 mm. Im Sanierungsbereich befindet sich außerdem ein Heizungskanal. Die vorhandenen Bürotrennwände sollen entfernt werden, die Flächenaufteilung zwischen Büros und Verkaufsraum wird zukünftig anders gestaltet.

 

Es hatte sich im abgesackten Boden ein Absatz von ca. 16 cm gebildet
Es hatte sich im abgesackten Boden ein Absatz von ca. 16 cm gebildet

 

Mit dem zuständigen Technischen Berater von URETEK, Dipl.-Ing. (FH) Jens Gnauck, wurde besprochen, mit Hilfe der URETEK-Methode den vorhandenen Fußboden auf das ursprüngliche Niveau anzuheben. Dazu wurde durch 12 mm-Bohrlöcher im Abstand von ca. 1,2 m bis 1,5 m das Zweikomponenten-Expansionsharz flüssig und unter kontrolliertem Druck direkt unter den Betonboden in den Unterbau gepresst. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft (bis 300 kN/m²) wurden vorhandene Hohlräume aufgefüllt und der anstehende Untergrund verdichtet, bis der Fußboden wieder vollflächig und kraftschlüssig auf dem Unterbau auflag. Durch gezielte weitere Materialzugabe wurde der Fußboden schrittweise wieder auf das ursprüngliche Niveau angehoben.

 

 

Fertig ist die Bodensanierung mit dem Expansionsharz
Fertig ist die Bodensanierung mit dem Expansionsharz

 

Wegen der kurzen Reaktionszeit der Harze und einer millimetergenauen Überwachung durch die Nivellierlaser konnte der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Für die Ausführung benötigten die URETEK-Mitarbeiter lediglich 2 Arbeitstage vor Ort.

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