Ausspülungen und Hohlraumbildung durch Rohrbruch
Ausspülungen und Hohlraumbildung durch Rohrbruch
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| Mehr als deutlich sind die starken Unebenheiten im Fußboden des Ladenlokals zu erkennen |
Nach dem Baugrundgutachten steht ab Unterkante Bodenplatte, je nach Lage der Untersuchungsstelle, aufgefüllter Schluff oder Auffüllungen aus Fein- und Mittelsand an. Darunter folgen Wechsellagerungen aus sandigen, schluffigen Kies und feinsandigen, tonigen Schluff von weicher bis steifer Konsistenz. Die parallel durchgeführten Rammsondierungen zeigen, dass der Bereich bis ca. 2,00 m unter OKFF nur eine geringe Lagerungsdichte bzw. weiche Konsistenz ausweist.
Es wurde besprochen, mit Hilfe der URETEK-DeepInjection®-Methode vorhandene Hohlräume aufzufüllen, den Baugrund bis zur Anhebungsreaktion am Fußboden zu verstärken und damit den durchgehenden Kraftschluss zwischen Betonfußboden und dem verbesserten Baugrund wieder herzustellen (ca. 165 m²).
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| Während der Sanierungsarbeiten musste das Farbengeschäft nicht geräumt werden, der Betrieb konnte somit aufrecht erhalten werden. |
SANIERUNGSVORSCHLAG:
Durch den Betonfußboden werden in der Fläche im Abstand von ca. 1,00-1,50 m Bohrlöcher mit Ø 16 mm gesetzt. Durch Injektionslanzen wird das Zweikomponen-ten-Expansionsharz URETEK RESIN 2435 flüssig und unter kontrolliertem Druck ca. 1,50 bis 2,00 m tief unter den Betonbußboden gepresst. Die Injektionslanzen werden dabei langsam und gleichmäßig mittels eines Ziehgerätes nach oben gezogen. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft (bis 100 kN/m² in Abhängigkeit vom Widerstand der Umgebung und der Auflast) werden zuerst vorhandene Hohlräume aufgefüllt. Die Expansion der Harze erfolgt in Richtung des geringsten Widerstandes und damit genau dort hin, wo die Verstärkung notwendig ist.
Dabei bilden sich ungerichtete fein verästelte Harzlamellen aus, die zunächst eine horizontale Verspannung im Baugrund bewirken. Mit weiterer Verdichtung des Baugrundes wachsen die Horizontalspannungen im Boden bis auf das Maß der vertika-len Auflast an. Dabei kommt es lokal begrenzt zu einer messbaren Hebungstendenz von mind. 0,5 mm.
Wegen der extrem kurzen Reaktionszeit der Harze und der millimetergenauen Überwachung durch Nivellierlaser kann der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Die Laserempfänger registrieren jede Anhebungsbewegung des Fußbodens und der Umgebung und bringen damit den Nachweis für den Zuwachs der Untergrundtragfähigkeit unter der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Belastung. Der o.g. Leistungsumfang erfordert ca. 2 Arbeitstage vor Ort.
LEISTUNGEN URETEK:
- Bereitstellung eines URETEK-LKW mit kompletter Maschinen- und Werkzeugausrüstung sowie einem 60 kW Diesel-Stromerzeuger;
- Anlieferung des gesamten Materials einschl. aller Expansionsharze und Bereitstellung unserer URETEK-Techniker;
- Ortung, Kontrolle und Schutz der Grundleitungen vor Verstopfung durch Harze;
- Setzen der Bohrlöcher und Durchführen der Injektionsarbeiten einschließlich messtechnischer Kontrolle über Nivellierlaser gemäß Sanierungsvorschlag;
- Besenreine Übergabe der Reparaturstelle und Rücknahme von Harzabfall;
LEISTUNGEN AUFTRAGGEBER:
- Herstellen der Baufreiheit für die Dauer der Arbeiten und Bereitstellung eines LKW-Standplatzes von 3 x 15 m unmittelbar an der Reparaturstelle, max. 50 m davon entfernt;
- Auf Rohre, Kabel usw. unter oder in den Fußböden und Fundamenten muss URETEK vor Reparaturbeginn, unter Vorlage der Kabel-, Rohr- und Leitungspläne, hingewiesen werden;
- Ingenieurtechnische Begleitung und Dokumentation der Verpressarbeiten;
- Der Auftraggeber bzw. dessen Bauleiter muss während der gesamten Ausführung der Arbeiten für Rückfragen unserer Mitarbeiter zur Verfügung stehen;







