Betonboden sanieren – Sichere Beförderung

Betonboden sanieren – Sichere Beförderung

Die Stahlbetonsohlplatte ist ca. 20 cm stark, und die Sohlplatte der Unterfahrt wird ca. 30 cm stark. Unterhalb der Sohlplatte der Laufwege stehen Auffüllungen aus schluffigen, kiesigen Sand bis zur Endteufe der Bohrungen bei ca. 3,90 m unter OKFF an. Die parallel durchgeführten Rammsondierungen zeigen, dass im Bereich zw. 1,40 m bis 2,40 m unter OKFF, eine locker gelagerte Zone ansteht.

Es wurde besprochen, mit Hilfe der URETEK-DeepInjection®-Methode den Baugrund unter den künftigen Fundamenten bzw. Sohlplatten so zu verstärken und aufzufüllen, dass die künftigen Lastabtragungen der Aufzuganlage entsprechend auf-genommen werden können.

Betonboden sanierenSANIERUNGSVORSCHLAG:
Von oben durch die Bodenplatte aus werden im Abstand von ca. 0,80 m Bohrlöcher mit Ø 16 mm gesetzt. In diese Bohrlöcher werden Injektionslanzen bis ca. 3,50 m unter GOFF geführt. Durch die Lanzen wird das Zweikomponenten-Expansionsharz URETEK RESIN 2409 flüssig und unter kontrolliertem Druck in den Baugrund gepresst. Während der Injektion wird die Lanze mit einem Ziehgerät langsam und gleichmäßig nach oben gezogen. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft (bis 2.000 kN/m² in Abhängigkeit vom Widerstand der Umgebung und der Baukonstruktion) wird der Untergrund örtlich aufgesprengt. Die Expansion der Harze erfolgt in Richtung des geringsten Widerstandes und damit genau dort hin, wo die Verstärkung notwendig ist. Dabei bilden sich vertikale, fein verästelte Harzlamellen aus, die zunächst eine horizontale Verspannung im Baugrund bewirken. Mit weiterer Verdichtung des Bau-grundes wachsen die Horizontalspannungen im Boden bis auf das Maß der vertika-len Auflast an. Dabei kommt es lokal begrenzt zu einer messbaren Hebungstendenz im Millimeterbereich.

Gut gesichert: Beim Bohren durch die steile Betonrampe mussten die URETEK-Mitarbeiter angeseilt werden.
Gut gesichert: Beim Bohren durch die steile Betonrampe mussten die URETEK-Mitarbeiter angeseilt werden.

Wegen der extrem kurzen Reaktionszeit der Harze und der millimetergenauen Überwachung durch Nivellierlaser kann der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Der am Bauteil befestigte Laserempfänger registriert jede Ausweichbewegung der Baukonstruktion und der Umgebung und bringt damit den Nachweis für den Zuwachs der Untergrundtragfähigkeit unter der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Belastung.

Der Leistungsumfang erfordert etwa zwei Arbeitstage vor Ort.

LEISTUNGEN URETEK:
- Bereitstellung eines URETEK-LKW mit kompletter Maschinen- und Werkzeugausrüstung sowie einem 60 kW Diesel-Stromerzeuger;
- Anlieferung des Materials und Bereitstellung unserer URETEK-Techniker;
- Setzen der Bohrlöcher und Durchführen der Injektionsarbeiten einschließlich messtechnischer Kontrolle über Nivellierlaser gemäß Sanierungsvorschlag;
- Besenreine Übergabe der Reparaturstelle und Rücknahme von Harzabfall;

LEISTUNGEN AUFTRAGGEBER:
- Herstellen der Baufreiheit für die Dauer der Arbeiten und Bereitstellung eines LKW-Standplatzes von 3 x 15 m unmittelbar an der Reparaturstelle, max. 50 m davon entfernt;
- Auf Rohre, Kabel usw. unter oder in den Fußböden und Fundamenten muss URETEK vor Reparaturbeginn, unter Vorlage der Kabel-, Rohr- und Leitungspläne, hingewiesen werden;
- Einholen- bzw. Bereitstellung einer Verkehrsrechtlichen Genehmigung für das Befahren und Parken in Öffentlichen Baustellenbereich;
- Der Auftraggeber bzw. dessen Bauleiter muss während der gesamten Ausführung der Arbeiten für Rückfragen unserer Mitarbeiter zur Verfügung stehen;

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