FUGENSTABILISIERUNG
Fugenstabilisierung bei Betonboden mit Magnesit-Estrich
Bei den unbewehrten Betonfußböden in zwei Fertigungs- und Logistikhallen im Werk Regensburg waren durch Gabelstaplerverkehr die Scheinfugen durchgebrochen. Das hatte zur Folge, dass die Querkräfte nicht mehr übertragen werden konnten. Durch die ständige Bewegung wurde vermutlich der Unterbau unter den Plattenrändern nachverdichtet und es haben sich Hohlräume ausgebildet. Die Folge: Der Betonboden „klapperte“ beim Überfahren der Fugen; der ca. 2 cm starke Magnesitestrich, der als Deckschicht auf die Betonfläche aufgebracht worden war, brach aus.
Die Werksleitung entschloss sich, mit Hilfe der URETEK-FloorLift-Methode die vorhandenen Hohlräume direkt unter den Plattenrändern aufzufüllen und dadurch die Fugenbewegungen zu beseitigen.
Durch 12 mm-Bohrlöcher (Bohrraster ca. 60-75 cm entlang den Fugen) wurde das Zwei-Komponenten-Expansionsharz flüssig und unter kontrolliertem Druck direkt unter die Randbereiche der Betonplatten gepresst. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft (bis 2.000 kN/m²) wurden vorhandene Hohlräume (auch in den Rissen unter dem Fugenschnitt) aufgefüllt und der anstehende Untergrund verdichtet, bis die Randbereiche der Betonplatten wieder vollflächig und kraftschlüssig auf dem Unterbau auflagen.
Wegen der kurzen Reaktionszeit der Harze (ca. 20-30 Minuten Aushärtedauer) und einer millimetergenauen Überwachung durch Nivellierlaser konnte der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Die stabilisierten Bereiche wurden dabei durchschnittlich um einen Millimeter angehoben. Auf diese Weise war der Nachweis des Kraftschlusses erbracht.
Vorteile für den Auftraggeber
- schnelle, effektive Abwicklung
- höchste Präzision mit Laserüberwachung
- dauerhafte Belastbarkeit
- Kostenersparnis im Vergleich zu anderen Methoden















