Fundamentstabilisierung

Nutzungsänderungen bei Industrieböden

Für jeden Industrie- und Gewerbebetrieb gilt: Reibungslose Produktionsabläufe sollten gewährleistet sein. Schwache Fundamente und instabile Hallenstützen stellen einen möglichen Hinderungsfaktor dar und stören die innerbetriebliche Logistik. Der Einsatz traditioneller Sanierungsverfahren bedeutet meist eine Unterbrechung der Betriebsabläufe und damit Umsatzverluste.

Hier setzt die innovative URETEK-Injektionshebetechnik mit ihren Vorteilen an und bietet bedarfsgerechte, kostengünstige und noch dazu umweltgerechte Lösungen.

Blick in das Warenlager mit dem eingezogenen Zwischenboden

Praxisbeispiel:
Tragfähigkeitserhöhung bei Einzelfundamenten

Bohrlöcher für die Injektionen rund um den StützenfußAusgangssituatiuon
Im Regionalverteillager einer großen Kaufhauskette sollte in einer bestehenden Lagerhalle eine zusätzliche Bühne als Lagererweiterung eingebaut werden. Für diesen „Zwischenboden“ wurden insgesamt 84 Stahlstützen benötigt, die auf den vorhandenen Hallenboden aufgestellt werden sollten. Im Vorfeld wurde aber festgestellt, dass dieser die zusätzliche Last nicht aufnehmen kann.

Lösungsweg
Zur Lastabtragung sollte jede Stütze zunächst eine Stahl-Fußplatte erhalten. Danach wird mit der FloorLift®-Methode von URETEK der Boden unterhalb der Stützen verbessert, so dass keine zusätzlichen Fundamente für die neuen Stützen benötigt werden.

Ausführung
Die Injektionsarbeiten werden dann in zwei Arbeitsschritten ausgeführt. Zunächst wird vor Beginn der Einbauarbeiten der Bühne an den Stellen, wo später die Stützen stehen sollten, der Boden bis etwa 1,5 m unter Hallenfußboden injiziert. Dadurch wird der Boden im Stützenbereich so weit verbessert, dass eine gleichmäßige und ausreichend große Lagerungsdichte für den Boden vorausgesetzt werden kann.

Bei den Injektionsarbeiten - das ausgetretene Harz wird mit dem Hausmüll entsorgtDer zweite Durchgang der Injektionsarbeiten findet statt, nachdem die Bühnenkonstruktion aufgestellt und damit die Belastung durch das Eigengewicht aufgebracht ist. Diese zweiten Injektionen werden ca. 0,50 m unter Hallenfußboden bis zur Erzielung einer leichten Hebungsreaktion gesetzt. Damit kann erreicht werden, dass der Boden im Bereich unmittelbar unter dem Stützenfuß eine so große Kohäsion erhält, dass dadurch eine hinreichende Grundbruchsicherheit vorhanden ist.

Vorteil für den Auftraggeber

  • kein Einbbau zusätzlicher Fundamente nötig
  • dauerhafte Erhöhung der Tragfähigkeit
  • höchste Präzision
  • schnelle Ausführung

Mehr zur FloorLift®-Methode von URETEK

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