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Rissinjektion

Die Rissinjektion ist ein Harzinjektionsverfahren bei dem ein Kunstharz über zuvor eingebrachte Bohrkanäle in Bauteile injiziert wird. Das Ziel ist das Abdichten von Rissen, Fugen, Hohlräumen und Fehlstellen (ggf. wasserführend) in Beton und Mauerwerk. Fachunternehmen, die Rissinjektionen durchführen, verwenden jeweils unterschiedliche Harze. Jedes eingesetzte Harz hat eine unterschiedliche Zusammensetzung, sodass das Spektrum an Harzeigenschaften sehr breit gefächert ist. Die verwendeten Harze können sowohl aus einer Komponente als auch aus zwei oder vier Komponenten bestehen, die beim Einbringen miteinander vermischt werden. Harze für die Rissinjektion gibt es von schäumend bis nicht schäumend und von langsam- bis schnellreagierend. Weiterhin kann das Harz ein weiches, steifes oder festes Materialverhalten im ausgehärteten Zustand aufweisen.