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Das innovative URETEK-Verfahren
mit Expansionsharzen

Verliert ein Baugrund an Tragfähigkeit, sind Sackungen oder Setzungen die Folge. URETEK bietet für nahezu alle vorliegenden Bodenarten wirksame Verfahren zur Erhöhung der Tragfähigkeit von Fundamenten, Betonböden sowie zur Verbesserung von Baugrund.

Die URETEK-Methoden zur Baugrundverstärkung und Betonbodenanhebung

Expansionsharz – innovativ und bewährt

Beim URETEK-Injektionsverfahren wird ein Zweikomponenten-Kunstharzsystem verwendet. Die flüssigen Komponenten werden in getrennten Schläuchen zum Einsatzort gepumpt, in der Injektionspistole vermischt und direkt unter die Bodenplatte oder in tiefer gelegene Bodenschichten verpresst. Beide Komponenten reagieren unmittelbar miteinander. So expandiert das Harz im Baugrund, füllt Hohlräume auf, verdichtet und verstärkt, bis eine Hebungsreaktion eintritt. Diese wird per Laser überwacht.

1. Die mechanischen und chemischen Eigenschaften im Überblick

1.1 Elastizität

1.2 Druckfestigkeit

1.3 Beständigkeit

2. Untersuchungen und Zertifikate der URETEK-Verfahren

2.1 Umweltverträglichkeit

2.2 Langzeitbeständigkeit

2.3 Dynamische Lastwechsel

Mechanische und chemische Materialeigenschaften

Grafik zur Darstellung Elastizitätsmodul

1. Elastizität

Das URETEK-Material weist innerhalb bestimmter Grenzen elastische Eigenschaften auf, welche bei dynamischer Belastung, z.B. unter Maschinenfundamenten, entsprechend schwingungsdämpfende Wirkung hat. Desweiteren bleibt die elastische Bettung des Fundaments erhalten.

Dadurch ergeben sich sehr gute Ergebnisse in der Anwendung bei dynamischer Beanspruchung von Böden und Fundamenten, z.B. durch Staplerverkehr oder Maschinen. Die E-Moduli von URETEK-Harz und Baugrund sind ähnlich.

2. Druckfestigkeit

Da das URETEK-Material in erster Linie zur Sicherung des Bodens sowie zur Anhebung eingesunkener Konstruktionen eingesetzt wird, ist für die Praxis die wichtigste Eigenschaft eindeutig die Druckfestigkeit.

Die Dichte hängt in hohem Maße vom Widerstand ab, auf den das URETEK-Harz bei der Ausdehnung trifft. Angewandt unter Betonböden variiert die Dichte zwischen 70 – 160 kg/m³. In tieferliegenden Bodenschichten liegt dieser Wert bei 150 – 300 kg/m³.

Zur Veranschaulichung: Für Bodenpressungen bei Fundamenten von Wohnhäusern wird eine Nutzbelastung von 150 – 400 kN/m² = 150 – 400 kPa zugrunde gelegt, während bei Betonböden in Fabriken eine Nutzlast von 5.000 kg/m² als extrem hoch gilt.

Grafik zur Darstellung der Druckfestigkeit des Injektionsverfahrens

Hervorragende Beständigkeit (Volumenverlust < 3%):

Ammoniumhydroxid 10%, Ammoniumhydroxid konz., Benzin, Benzol, Benzolchlorid, CeeBee 20%, Dieselöl, Halpesol, Harnstoff 100%, HCI 25%, Jet A1, Kaliumhydroxid 1%, Kerosin, Leinöl, Magnus 2%, Mineralterpentin, Motoröl, NaOH 25%, Natriumhydroxid 10%, Natriumhydroxid 100%, Petroleum, Salzlösung 10%, Salzlösung gesättigt, Salzsäure 10%, Schwefelsäure 10%, Styrol, Terpentin, Tolyol, Trichlorethylen, Wasser

Gute Beständigkeit (Volumenverlust zw. 3 und 6%):

Ethylacetat, O. Chlorbenzol, Salzsäure konz.

Durchschnittliche Beständigkeit (Volumenverlust zw. 6 und 15%):

Methylenchlorid

Schlechte Beständigkeit (Volumenverlust zw. 15 und 25%):

Aceton, Ethylalkohol, Glykol, Methylalkohol

Stark auflösende Wirkung:

Salpetersäure konz., Schwefelsäure konz.

3. Beständigkeit & Absorption

Das URETEK-Expansionsharz wurde im Hinblick auf den Volumenverlust nach längerem Eintauchen in den jeweiligen chemischen Stoff untersucht.

Ergebnis: Das Material weist eine hervorragende chemische Beständigkeit auf; lediglich Salpetersäure und konzentrierte Schwefelsäure zerstören das URETEK-Expansionsharz.

Proben des URETEK-Materials wurden in verschiedene Flüssigkeiten getaucht und thermischen Spannungszyklen unterworfen.

Ergebnis: Das Material ist selbst nach mehreren Tauchbädern absolut wasserundurchlässig und auch für andere im Rahmen der Absorptionstests verwendeten Flüssigkeiten (z.B. Rohöl, Heizöl, Dieselkraftstoff) fast vollkommen undurchdringlich.

Untersuchungen und Zertifikate

Umweltverträglichkeit

Bei unseren Injektionsverfahren kommen speziell dafür entwickelte Kunstharze zum Einsatz, die für Mensch und Natur vollkommen ungefährlich sind.

  • FCKW-, Formaldehyd- und Radonfrei
  • Grundwasser neutral
  • In geschlossenen Räumen einsetzbar

Für die Unbedenklichkeit des Materials spricht, dass z.B. die Unteren Wasserbehörden URETEK die Erlaubnis erteilten, Projekte in Wasserschutzgebieten durchzuführen.

Gerne senden wir Ihnen einzelne Untersuchungsberichte zu. Bitte schicken Sie hierfür eine Anfrage mit Ihren Kontaktdaten per Mail an:  info@uretek.de

Logo: Labor am Hygieneinstitut Gelsenkirchen

Hygiene-Institut des Ruhrgebiets, Gelsenkirchen

Herbst 1994: Beurteilung von Injektionen mit URETEK-Material (AL643) unter wasserhygienischen Gesichtspunkten. Nach dieser Untersuchung gibt es keine nennenswerten Auswirkungen des Verfahrens auf die Umwelt, gegen den Einsatz des Produktes sind keine grundsätzlichen Bedenken zu erheben.

Herbst 2003: Beurteilung von Injektionen mit URETEK-Material (RESIN 2409) unter bodentoxikologischen Gesichtspunkten. Nach dem Untersuchungsergebnis ist das Material gegenüber Organismen des Bodens als nicht giftig bzw. nicht schädlich einzustufen.

Logo: HuK Umweltlabor GmbH

HuK-Umweltlabor, Wenden

Untersuchung von Auswirkungen des ausreagierten URETEK-Materials auf das Grundwasser. Demnach sind keine Beeinträchtigungen des Grundwassers im Injektionsbereich festzustellen.

Langzeitbeständigkeit

Für die Anwendung des URETEK-Verfahrens ist keine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich.

Logo: MPA TU Braunschweig

Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (IBMB), TU Braunschweig

Untersucht wurde im Januar 1998 das exakte Anheben elastisch gebetteter Betonbauteile aus Stahlbeton mittels URETEK-Injektionen. Der Schlussbericht der durchgeführten Tests führt aus, dass das angewandte Verfahren seine Tauglichkeit hinreichend unter Beweis gestellt hat.

Logo: Universität Duisburg Essen

Fakultät für Ingenieurwissenschaften Abt. Bauwissenschaften, Fachgebiet Geotechnik, Universität Duisburg-Essen

Zur Beurteilung wurden Überlegungen zum mechnischen Verhalten des Injektionsguts und des umgebenden Baugrunds angestellt, sowie eine Auswertung durchgeführter Projekte herangezogen. Da viele der durchgeführten Injektionsmaßnahmen bereits 10 bis 15 Jahre zurückliegen, kann gesagt werden, dass die Injektionsverfahren URETEK FloorLift (UFL) und URETEK DeepInjection (UDI) langzeitig und dauerhaft wirksam sind.

Zu diesem Ergebnis kommen auch andere Studien, die sowohl von unabhängigen Prüfinstituten als auch von großen Rohstofflieferanten durchgeführt wurden. Sie bescheinigen eine langfristige Stabilität und Beständigkeit auch in ungünstigen Umgebungen.

Dynamische Lastwechsel

Das URETEK-Verfahren wird auch zur Beseitigung von Hohlräumen unter Betonplatten und zum Stabilisieren in den Plattenrandbereichen eingesetzt. Dabei ist das Kriechverhalten des eingepressten Expansionsharzes bei dynamischen Lasten, verursacht durch z.B. Stapler oder LKW-Verkehr, für die Bewertung des Verfahrens von besonderem Interesse.

Logo: Institut Dr.-Ing. Gauer, Regenstauf

Institut Dr.-Ing. Gauer, Regenstauf

Im Labor wurden Versuche mit 20.000 Lastwechseln nachgestellt. Dabei wurden unterschiedliche Materialdichten verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst unter erhöhter Verkehrslast keine nennenswerten Kriechverformungen des Expansionsharzes zu erwarten sind.

Ermittlung der geotechnischen Rahmenbedingungen

Bodenuntersuchungen sind eine unerlässliche Voraussetzung für die Annahme eines Auftrages zur Baugrundverbesserung. URETEK Deutschland arbeitet hinsichtlich der geomechanischen Bodenuntersuchungen mit führenden geotechnischen Büros und Baugrundlaboren zusammen, um unnötige Risiken für die beteiligten Parteien von vornherein auszuschließen.

Die aus geotechnischen Gutachten abgeleiteten Aussagen werden von URETEK sorgfältig ausgewertet und interpretiert, um in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eine Vorgehensweise für die Sanierung mit URETEK zu entwickeln.

Ergebnisdiagramm einer Rammsondierung vor und nach Injektion der URETEK-Harze

Es gibt verschiedene Techniken zur Untersuchung der mechanischen Eigenschaften des Untergrunds. Üblicherweise wird eine Rammsondierung nach DIN 4094 durchgeführt. Dabei wird die Sonde (ein Metallrohr mit einer genormten Spitze) mit einem definierten Gewicht und einer festgelegten Fallhöhe in den Boden getrieben. Die Anzahl der Schläge pro 10 cm Eindringtiefe werden gezählt und in eine grafische Darstellung (Rammsondierübersicht) umgesetzt.

Grafik Bohrsondierung für geotechnische Untersuchungen

Um einen guten Einblick in die Art des Untergrunds (Sand, Ton, Moor etc.), den Feuchtigkeitsgehalt und die Höhe des Grundwasserspiegels zu erhalten, sind Bohrungen notwendig, aus denen Bodenproben entnommen werden können. Mit Hilfe von Pegelrohren ist es möglich, den Grundwasserstand festzustellen. Anschließend werden die Proben in einem Speziallabor untersucht und Art und Feuchtigkeitsgehalt des Bodens bestimmt.

Gerne empfehlen wir Ihnen ein zuverlässiges geotechnisches Büro in Ihrer Nähe!

Grundleitungsüberwachung

Expansionsharz dringt in eine Grundleitung einEin Grundleitungsschützer überwacht die Grundleitung während der Injektionsarbeiten

Bei der Baugrundverbesserung oder der Behebung von Setzrissen liegen häufig Versorgungs- und Abwasserleitungen im Injektionsbereich. Um zu verhindern, dass diese durch eindringendes Harz verstopft werden, müssen die Leitungen geschützt werden.

Es kann vorkommen, dass das expandierende Harz durch eine undichte Muffe in eine Regenwassergrundleitung eingedringt. Da das Material den Weg des geringsten Widerstandes geht, kann es sich in der Leitung nahezu frei ausdehnen. Das lässt sich aber grundsätzlich verhindern. Die Voraussetzung hierfür ist, dass der Verlauf von Grundleitungen bekannt ist.
Durch eine Sichtkontrolle mittels Kanalkamera lassen sich Kenntnisse über den Umfang und den Zustand der Rohrleitungen gewinnen. Auch kann der Bereich der Leitungen, der möglicherweise von Verstopfungen durch das Expansionsharz betroffen sein könnten.

Sollten keine Kenntnisse über den Verlauf der Grundleitungen vorliegen, kann auch mit neuester Technik eine Ortung der Leitungen erfolgen. So kann die Tiefe und auch der Verlauf zentimetergenau festgestellt werden.

So einfach beauftragen Sie URETEK

Unverbindliche Anfrage
Sie schildern uns die Ausgangssituation und senden uns Daten zur Ihrem Objekt (z.B. Fotos oder einen Grundriss). Wir empfehlen Ihnen gegebenenfalls einen Baugrundgutachter.
Kostenloser Ortstermin
Wir machen uns vor Ort selbst ein Bild der Situation und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen. Dieser Termin und die Schadensanalyse sind für Sie völlig unverbindlich.
Angebot
erstellen
Ihr Gutachter und unser Technischer Berater kommen zu dem Ergebnis, dass der Baugrund verstärkt werden muss. Auf dieser Basis erstellen wir Ihnen ein Angebot.
Ausführung beauftragen
Sie prüfen mögliche Alternativen und entscheiden sich für unser Angebot. Zum vereinbarten Ausführungstermin bewahren unsere Injektionstechniker, was Sie trägt.