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Baugrundverstärkung zur Lasterhöhung beim Haus der Bildung in Bonn

Umfang/Dauer
ca. 160 lfm Fundament, 15 Arbeitstage
Einsatzort
53112Bonn

Ein denkmalgeschütztes Verwaltungsgebäude aus den 1920er Jahren in Bonn wurde zum modernen „Haus der Bildung“ mit Stadtbibliothek und Volkshochschule. Durch die Umbauarbeiten kam es zu einer neuen Lastverteilung bzw. -erhöhung, die über die Bestandsfundamente abgetragen werden musste.

Ausgangssituation: Die Gründung des Gebäudes erfolgte über Streifenfundamente mit einer Einbindetiefe von ca. 1,00 – 1,50 Meter unter OKFF. Unterhalb der Fundamentsohle stehen laut den vorliegenden Bohrprofilen Auffüllungen an. Diese setzen sich aus schluffigem, mit Bauschutt durchsetztem Sand bzw. aus sandigem Schluff zusammen und reichen bis zu 4,70 Meter unter GOK. Unterlagert werden die Auffüllungen von stark tonigem, halbfestem, sandigem Schluff, ehe ab ca. 5,70 bzw. 6,00 Meter unter OKFF dichter, schluffiger, stark sandiger Kies bis zur Endteufe der Sondierungen ansteht. Bei einem weiteren Lastzuwachs, der durch die Umbaumaßnahmen unweigerlich folgt, ist eine zunehmende Kompression des Untergrundes zu erwarten, die zusätzliche Setzungen und Setzungsdifferenzen erzeugt.

Problemlösung: Mit Hilfe der URETEK DeepInjection®-Methode wurden eventuell vorhandene Hohlräume unter den Fundamenten aufgefüllt und der Baugrund für die neue Belastung so verstärkt, dass zukünftig neuen Auflasten aufgenommen werden können. Zusätzlich wurden mit den Expansionsharz-Injektionen die aufgelockerten bzw. gering tragfähigen Bodenzonen unterhalb des definierten Bereiches verstärkt.

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