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Bodensanierung und Fundamentstabilisierung in einem Einfamilienhaus

Ausgangssituation
Setzungen des Anbaus
Umfang/Dauer
3 Geotextilelemente, 1 Arbeitstag
Einsatzort
82288Kottgeisering

Neues Injektionsverfahren für organische Böden

Ein nachträglich angebauter Wintergarten war abgesackt und hatte zu klaffenden Rissen geführt. Die Anhebung mit der DeepInjection-Methode von URETEK brachte aber nur kurzfristigen Erfolg: Der organische Boden gab schnell wieder nach, die Setzungen waren wieder da. Das neue Injektionsverfahren HybridInjection brachte jetzt eine dauerhafte Lösung.

In vorliegenden Fall handelt es sich um einen Wintergarten, der sich über Jahre hinweg gesetzt und vom Wohnhaus wegbewegt hatte. Es hatten sich Risse von zum Teil mehr als 2 cm gebildet. Nach den Ergebnissen der Baugrunduntersuchung gründen die zweiseitig angeordneten Streifenfundamente des Wintergartens innerhalb natürlich gewachsener, feinsandiger Schluffe weicher Konsistenz. Die Gründungsböden enthalten zudem Beimengungen an organischem Material.

Bodenverbesserungssäulen schaffen dauerhafte Abhilfe

Zunächst wurde durch gezielte Tiefeninjektionen mit dem URETEK-Expansionsharz der Baugrund verstärkt und damit der durchgehende Kraftschluss zwischen Fundamentsohle und Baugrund wieder hergestellt. Weiterhin wurden die abgesackten Bereiche in Richtung ihrer Ausgangslage angehoben. Die Baustelle wurde geräumt, der Bauherr war zufrieden. Doch schon nach kurzer Zeit stellte er erneute Setzungen fest, die allmählich die früheren Ausmaße annahmen. Somit wurde wieder URETEK vor Ort gerufen, um eine dauerhafte Lösung zu finden.

Dipl.-Ing. Axel Bergforth, Technischer Berater bei URETEK, schlug daraufhin das neue Injektionsverfahren HybridInjection vor. Durch gezielte Injektionen des URETEK-Expansionsharzes in vorgefertigte Geotextil-Elemente wird der Boden unter den Fundamenten verdichtet; dazu wird die Tragfähigkeit in Kombination mit dem umgebenden Boden gesteigert.

Zur Absicherung und Lastabtragung des wieder angehobenen Wintergartens wurden dann an drei Stellen Hybridelemente bis in eine Tiefe von ca. 3,90 m eingebaut. In nur einem Arbeitstag wurde dieses Baugrundproblem zur Zufriedenheit des Bauherrn „erledigt“.