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Auf einen Blick

Die innerörtliche Straße in Erlangen sollte eigentlich nur einen neuen Oberbelag bekommen. Doch dann brach ein Baustellenfahrzeug in die Asphaltschicht ein. Bei der Ursachenforschung stieß man auf einen defekten Abwasserkanal, durch den es zu Hohlraumbildungen in der darüber liegenden Kanalgrabenzone gekommen.

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Unter einer innerörtlichen Straße in Erlangen ist es aufgrund von Kanaldefekten zu tiefreichenden Auflockerungen mit Hohlraumbildungen in der darüber liegenden Kanalgrabenzone gekommen. Eine Kamerabefahrung ergab mehrere Leitungsdefekte am unter der Straße liegenden Abwasserkanal, welche über ca. 240 m verteilt lokalisiert wurden.

Geotechnische Rahmenbedingungen

Geotechnische Untersuchungen ergaben unterhalb des mitteldicht gelagerten Straßenoberbaus von ca. 25-30 cm Asphalt mit Frost-/Tragschichtaufbau ab 1 m Tiefe abnehmende Schlagzahlen, die bis auf die Tiefe des schadhaften Kanals in etwa 5 m unter OK Straßenbelag reichen. Es wird ein Abschlämmen der rolligen Kanalgrabenverfüllung in den Kanal hinein mit entsprechender Hohlraumbildung vermutet. Aus Sicherheitsgründen wurde der gefährdete Bereich vorsorglich gesperrt und aktuell in diesem Bereich laufende Straßenerneuerungsarbeiten, d. h. das Aufbringen des bituminösen Aufbaus, ausgesetzt.

Überlegungen zur Sanierung

Der Baugrundgutachter schlägt eine Hohlraumauffüllung mit Baugrundverstärkung auf Basis sekundenschnell aushärtender Expansionsharze des Systems URETEK vor. Das minimal-invasive Injektionsverfahren ermöglicht eine schnell umsetzbare und dauerhafte Stabilisierung des Sanierungsbereiches, ohne Aufgrabungen unter Beibehaltung der elastischen Bettungsbedingungen. Es wurde besprochen, mit Hilfe der URETEK DeepInjection®-Methode in der Kanalgrabenzone Hohlräume aufzufüllen und den Baugrund bis zum Kraftschluss unter dem Straßenoberbau zu verstärken. Im Sanierungsbereich liegende Grundleitungen (Hausanschlüsse/Senkkästen) müssen während der Injektionen mittels Kanalkamera überwacht werden, um unvermeidbare Expansionsharzeintritte im Bereich von Undichtigkeiten/Leckagen rechtzeitig zu erkennen und weitestgehend zu unterbinden.

Ausführung der Hohlraumauffüllung

m Vorfeld der URETEK Arbeiten wurden der exakte Leitungsverlauf des Abwasserkanals im zu sanierenden Bereich auf OK Straßenbelag und im Nahbereich liegende Sparten (Wasser, Gas, Strom, Hausanschlusspunkte) genauestens markiert, um diese nicht anzubohren.

Von oberhalb der Fahrbahntragschicht aus wurden im linearen Abstand von ca. 1,50 m Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 16 mm bis 5 m Tiefe (maximal bis Rohrscheitel) gesetzt. In diese Bohrlöcher wurden Injektionslanzen geführt. Durch die Lanzen wurde das Zweikomponenten-Expansionsharz in die Kanalgrabenzone gepresst. Während der Injektionen wurden die Injektionslanzen langsam und gleichmäßig bis ca. 1,00 m unter OK Gelände nach oben gezogen.

Wegen der extrem kurzen Reaktionszeit der Harze und der millimetergenauen Überwachung durch Nivellierlaser und elektronische Schlauchwaagen konnte der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert werden. Die Defekte im Abwasserkanal wurden zwischenzeitlich mittels InlinerVerfahren saniert.
Durch Rammsondierungen vor und nach den Injektionsarbeiten wurde deren Wirksamkeit nachgewiesen: Der Baugrund zwischen Geländeoberkante und Kanalrohr wies eine wesentlich dichtere Lagerung auf als vorher. Einem neuen, standsicheren Straßenoberbelag stand nun nichts mehr im Wege.