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Fugen- und Hallenbodensanierung in Strullendorf

Umfang/Dauer
ca. 600 lfm, 4 Arbeitstage
Einsatzort
96129Strullendorf

Hallenboden nach Großbrand stabilisiert

Der Großbrand bei der Firma Kramp in Strullendorf im Februar 2008 hatte nicht nur die gerade fertig gestellte Lagerhalle fast vollständig zerstört. In der Folgezeit kam es nach dem Wiederaufbau und der sukzessiven Nutzung der Fläche auch zu Problemen mit der Tragfähigkeit der Hallenböden. Diese wurden in drei Bauabschnitten mit expandierenden Kunstharzen wieder fit gemacht.

In der Lagerhalle soll der vorhandene Stahlfaserbetonboden mit Magnesitestrich für die derzeitigen Anforderungen aus Hochregallasten und Staplerverkehr an Plattenrändern entlang von Fugen stabilisiert werden. Der Betonfußboden ist 18 bis 20 Zentimeter stark, der Tragschichtaufbau unter der Betonplatte ist nicht nicht bekannt. In 2008 hatte es in dem Lager einen Großbrand gegeben, was vermutlich zu weiträumigen Unterspülungen der Plattenränder durch das Löschwasser führte.

Löschwasser verursacht Hohlräume

Das Ergebnis:

Schüsselnde Betonplatten und damit verbundene Hohllagen in den Fugenbereichen. Durch das Überfahren mit Staplerfahrzeugen entstand ein regelrechtes „Plattenpumpen“ sowie ausbrechende Fugenflanken. Bereits im Januar 2009 und Januar 2010 wurden in zwei Sanierungsabschnitten Fugen mit der URETEK-FloorLift®-Methode erfolgreich saniert. Da sich die Schäden aber zunehmend auf die noch nicht bearbeiteten Bereiche des Hochregallagers und die Fahrstraßen um die Regale ausgedehnt haben, soll nun der verbliebene Fugenbereich saniert werden. Die zu bearbeitenden Bereiche umfassen abzüglich der bereits sanierten Abschnitte etwa 610 laufende Meter Fugen.

Hallenbodensanierung mit FloorLift

Es wurde besprochen, mit Hilfe der URETEK-FloorLift®-Methode die Hohlräume unter den Randbereichen der Betonplatten entlang der Fugen aufzufüllen, bis der Fußboden wieder vollflächig und kraftschlüssig auf dem Unterbau aufliegt. Die Plattenübergänge sind bereits plan geschliffen und werden im Bereich ausgebrochener Fugenflanken bzw. fehlendem Fugenverschluss im Nachgang bauseitig nachbearbeitet.

Durch 12-Millimeter-Bohrlöcher entlang der Fugen, im Abstand von 0,70 bis 1,00 Meter, wird das Zweikomponenten-Expansionsharz von URETEK flüssig und unter kontrolliertem Druck direkt unter die Randbereiche der Betonplatten gepresst. Durch die Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) werden vorhandene Hohlräume aufgefüllt, bis der Fußboden wieder vollflächig und kraftschlüssig auf dem Unterbau aufliegt.

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