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4. Deutscher Geotechnik-Konvent in Essen

Nach dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ wird Essen in 2018 nun zum Hotspot für Experten aus der Geotechnik. Denn am 01.-02.03.2018 findet der 4. Deutsche Geotechnik-Konvent auf dem Welterbe Zollverein in Essen statt. Das Thema des nun schon vierten Branchentreffs dreht sich um das „Zeitgemäße Bauen“. Doch was versteht man überhaupt unter zeitgemäßem Bauen und was hat das mit der Geotechnik zu tun?

Zeitgemäßes Bauen – Ein Begriff, viele Interpretationen

Was ist zeitgemäßes Bauen?  Zeitgemäßes Bauen ist zunächst ein Begriff, der eine inhaltliche Erwartungshaltung weckt, die in viele verschiedene Richtungen verlaufen kann. Eine Richtung kann die Veränderung von Design und Architektur sein; so wird doch jede Epoche durch signifikante Merkmale im Baustil geprägt, egal ob monumentales Denkmal oder Einfamilienhaus. Eine ganz andere Richtung kann aber auch, die sich mit der Zeit veränderten Anforderungen an das Bauen von heute sein – man denke an Olympia- und WM-Stätten, die in Windeseile erstellt werden und ihren Zweck erfüllen müssen, aber auch an die Baulandknappheit in Städten, die den Bau in die Höhe vorantreibt. Und apropos zeitgemäß, was ist mit dem Thema: Smart-Home – dem Haus der Zukunft? Genau diese vielfältige Interpretation des Begriffs macht das Thema gerade für den Deutschen Geotechnik-Konvent so interessant und spannend, denn in nahezu allen denkbaren Bereichen ist auch die Geotechnik gefragt.

Vortragsprogramm mit Highlights

Das Vortragsprogramm des 4. Deutschen Geotechnik-Konvents wird mit Dipl.-Ing. Thorsten Schulze, der durch sein Engagement bei der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Experte für das Leitthema ist, eröffnet. Neben ihm werden unter anderem Dr. Achim Jaup, der seinen Erfahrungsschatz zur aktuell größten Baustelle Deutschlands teilen wird und Prof. Dr.-Ing. Richard Herrmann zum Thema „Bauen für die Ewigkeit“ auf dem Konvent referieren. Eine Demonstration des Expansionsharzverfahrens von URETEK wird es auch wieder geben. Bei dem gesamten Vortragsprogramm wird immer wieder die Brücke zur Geotechnik geschlagen und erörtert, welche Herausforderungen das zeitgemäße Bauen an die Geotechnik stellt.  Das vollständige Programm mit allen Referenten, Vortragsthemen und Zeitabläufen finden Sie unter geotechnik-konvent.de/programm-2018.

Fachveranstaltung mit 180° Panoramablick

Neben den Referenten und den Vortragsthemen ist die Location ein weiteres Highlight des 4. Deutschen Geotechnik-Konvents. Welche Location ist für das Thema „Zeitgemäßes Bauen“ besser geeignet als das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen? Ein Objekt, das nach jahrelangem Zechenbetrieb auf vielseitige Art und Weise umgenutzt wurde, um auch für die Zukunft von Nutzen zu sein, quasi eine Art Verkörperung des zeitgemäßen Bauens. Zusätzlich befindet sich der verglaste Veranstaltungsraum auf 38 Meter Höhe und bietet einen beeindruckenden 180° Panoramablick über das Ruhrgebiet.

Networking unter Freunden und Gleichgesinnten

Was den Deutschen Geotechnik-Konvent in den letzten Jahren besonders ausgezeichnet hat, ist das Networking mit spannenden und interessanten Leuten. Dabei trifft man sowohl altbekannte als auch neue Gesichter und kann sich in gemütlicher Atmosphäre in den Pausen der Vortragsveranstaltung oder beim anschließenden Abendessen austauschen. Wer einen ersten Eindruck der Veranstaltung gewinnen möchte, kann sich das Video zum Rückblick auf den 3. Deutschen Geotechnik-Konvent, der dieses Jahr in Hannover stattgefunden hat, anschauen.

Spannende Exkursionen runden den Konvent ab

Neben dem Tagungsprogramm am 01.03.2018 wird es auch beim 4. Deutschen Geotechnik-Konvent wieder ein Exkursionsprogramm am Folgetag, den 02.03.2018 geben. Zur Auswahl stehen eine Stadionführung in der Veltins-Arena beim Ruhrgebiets-Traditionsverein Schalke 04 und ein Rundgang durch die Villa Hügel in Essen. Beide Exkursionsangebote haben einen interessanten baugeschichtlichen Hintergrund und greifen die Thematik des „Zeitgemäßen Bauens“ auf. So wird die im Jahre 2001 erbaute Heimstätte des Bundesligisten Schalke 04 nicht nur als Fußballstadion genutzt, sondern auch für andere Veranstaltungen, wie bspw. Konzerte. Das im Jahre 1873 errichtete Anwesen der Industriefamilie Krupp, die Villa Hügel, hingegen war und ist bis heute ein Symbol der Industrialisierung Deutschlands. Einst als Wohnhaus erbaut, wurde die Villa auch für Feste und Empfänge von Kaisern, Königen, Politikern und Unternehmen aus aller Welt genutzt. Heute dient die Villa als Kulisse für Kunstausstellungen und zieht zahlreiche Touristen aus aller Welt an.

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