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GEBÄUDEANHEBUNG EINES MEHRFAMILIENHAUSES

Der Sommer 2018 war heiß und trocken, dazu regnete es auch viel zu wenig. Dies hinterließ Spuren an einem Mehrfamilienhaus, welches auf lehmigem, tonhaltigem Boden steht. Der umgebende Bewuchs hat dem Boden zusätzlich Wasser entzogen, es kam zu Schrumpfungen im Baugrund und das Gebäude sackte ab. Mit viel Know-how und Fingerspitzengefühl haben wir das Wohngebäude wieder bauwerksverträglich angehoben.

OBJEKT

Mehrfamilienhaus

EINSATZORT

38448 Wolfsburg

AUSGANGSSITUATION

Absackung der Fundamente

ZIEL

Anhebung und Stabilisierung

UMFANG/DAUER

Ca. 16 lfm Fundament, 1 Arbeitstag

Das im Jahr 1960 errichtete Mehrfamilienhaus in Massivbauweise (4 Geschosse plus Dachgeschoss) ist voll unterkellert und bindet ca. 1,30 m in das Gelände ein. Die Gründung erfolgte auf Streifenfundamenten.

BODENAUSTROCKNUNG DURCH BEWUCHS

Gemäß der nach der Rissentstehung ausgeführten geotechnischen Untersuchungen kommt die Fundamentsohle innerhalb schluffiger, sandiger Tone in halbfester Konsistenz zu liegen. Grundwasser wurde im Untersuchungszeitraum nicht angetroffen. Der Sachverständige nennt als Schadensursache der Gebäudeschäden eindeutig die Gründung des Wohnhauses im schrumpfempfindlichen Ton, der durch den bauwerksnahen Bewuchs ausgetrocknet wurde. Im Fall des unterkellerten Mehrfamilienhauses in Wolfsburg steht im Nahbereich des Schadens eine große Linde. Ein überwiegend horizontal verlaufendes Rissbild im Sockelbereich und eine leichte Verkippung der Kellerwand nach außen deuten dabei eindeutig auf lastunabhängige Sackungen der Fundamente hin.

EFFIZIENTES SANIERUNGSKONZEPT

So sollte umgehend ein Sanierungskonzept entwickelt werden, um weitere Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. Federführend wurde die Portside GmbH, vertreten durch Dipl.-Ing. Dieter Gottschalk, mit der Sanierungsplanung beauftragt. Nachdem der Einbau von Mikropfählen aus Zeit- und Kostengründen verworfen wurde, kam das URETEK Verfahren ins Spiel. Mit Hilfe der URETEK DeepInjection®-Methode sollten die vorhandenen Hohlräume unter den Fundamenten aufgefüllt, der Baugrund bis zum Kraftschluss Fundamentsohle/Gründungsboden verstärkt und einzelne Gebäudebereiche angehoben werden, jedoch nur soweit, wie für das Bauwerk verträglich.

FUNDAMENTSTABILISIERUNG UND ANHEBUNG

Vom Keller aus, entlang der Fundamente, wurden dann im Spätsommer 2019 mehrere Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 16 mm gesetzt und Injektionslanzen bis ca. 2,00 m unter Kellersohle installiert. Durch diese Lanzen wurde das URETEK Zweikomponenten-Expansionsharz in den geschrumpften Baugrund gepresst. In einem plastischen Ton werden zunächst vorhandene Hohlräume (Klüfte, Luftfugen) durch das Harz aufgefüllt. Durch die schnelle Reaktion und Volumenvergrößerung der Harze (Polymerisation) und die dabei entstehende Expansionskraft wird der Untergrund örtlich aufgesprengt.
Die Expansion der Harze erfolgt in Richtung des geringsten Widerstandes und damit genau dorthin, wo die Verstärkung notwendig ist. Dabei bilden sich vertikale, fein verästelte Harzlamellen aus, die eine horizontale Verspannung im Baugrund bewirken. Mit zunehmender Verdichtung des Baugrundes wachsen die Horizontalspannungen im Boden bis auf das Maß der vertikalen Auflast (homogener Kontaktzustand) an. Dabei kommt es lokal begrenzt zu einer messbaren Hebungstendenz im Millimeterbereich, die den durchgehenden Kraftschluss zwischen der Fundamentsohle und dem Baugrund wiederherstellt. Mit weiterer, vorsichtiger Materialzufuhr – stets durch Lasermesstechnik überwacht- können jetzt horizontale Rissanteile im Mauerwerk unter günstigen Voraussetzungen, im Idealfall bis zur Kraftdurchleitung, leicht geschlossen werden, sofern dies nicht durch Verschmutzungen in den Rissen verhindert wird. Horizontale Versätze können zurückbleiben und auch das vollständige Schließen von Diagonalrissen behindern.
In diesem Fall gelang es den Injektionstechnikern von URETEK, die Horizontalrisse weitgehend zu schließen und sogar die Horizontalverkippung teilweise zurückzustellen. Dabei wurde die abgesackte Kelleraußenwand um 10 bis 19 mm und eine Hausecke um 24 mm angehoben. Wegen der extrem kurzen Reaktionszeit der Harze und der millimetergenauen Überwachung durch Nivellierlaser wurde der ganze Prozess genau kontrolliert und gesteuert.

D. Gottschalk

„Die Zusammenarbeit mit URETEK lief problemlos. Die Ausführung war sauber, schnell und sehr professionell.“

D. Gottschalk

Portside GmbH

AUSFÜHRLICHE FALLSTUDIE

Sollten Sie sich eingehender mit diesem von URETEK abgeschlossenen Projekt befassen wollen, steht Ihnen die ausführliche Fallstudien in PDF-Form, zum kostenlosen Download, zur Verfügung.

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