Lasterhöhung durch Gebäudeaufstockung

Lasterhöhung

Bei Lasterhöhungen durch Aufstockungen, Nutzungsänderungen, Umbauten oder Modernisierung kann der Baugrund an die Grenzen seiner Tragfähigkeit gelangen (Versagen durch Grundbruch) oder es können ungewollte, bauwerksunverträgliche Setzungen auftreten – eine Fundamentsanierung ist dann oft unumgänglich, um die Tragfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten. Meist wird der Neubau von Fundamenten gefordert oder die bestehenden Fundamente sollen/müssen durch eine Verbreiterung oder Unterfangung ertüchtigt werden.

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Wie funktioniert die Lasterhöhung mit dem URETEK Verfahren?

Die Lösung für Fundamente und Betonböden bei Lasterhöhungen. Sicher und zerstörungsfrei.

Eine einfache, bauwerksverträgliche Möglichkeit – gerade bei beengten Platzverhältnissen: die minimal-invasive Tragfähigkeitserhöhung des Baugrunds mittels Injektion von Expansionsharzen durch das URETEK Verfahren. Das URETEK Verfahren zur nachträglichen Verstärkung und Sanierung von Fundamenten ermöglicht Lasterhöhungen z. B. bei:

Umnutzung von Lager- und Produktionshallen ohne Neubau von Fundamenten:

  • Aufstellen von Bühnenstützen, Hochregalen sowie Maschinen auf bestehende Bodenplatten in Produktionshallen
  • Kompensation fehlender Durchstanzbewehrung

Der Baugrund wird ohne aufwändigen Tief- und Spezialtiefbau für Lasterhöhungen ertüchtigt:

  • Aufstockungen von Wohn- und Geschäftshäusern
  • Umbau und Erweiterung von Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern sowie Kultur- und Sporteinrichtungen
  • Ausbau von Dachgeschossen bzw. Umbauten mit Lasterhöhungen

Werden durch die Gebäudeaufstockung die Lasten der Fundamente erhöht, werden mitunter Tragreserven überschritten. Möglicherweise besteht sogar Grundbruchgefahr. Das URETEK Verfahren hat sich bei vielen Aufstockungsprojekten bewährt, wenn eine Baugrundverstärkung notwendig war, um die Rissefreiheit und die Standsicherheit des Bauwerks zu gewährleisten.

Haben Sie Fragen zur Lasterhöhung? Unser Team steht Ihnen zur Verfügung.

Das Wichtigste zum Fundament sanieren in Kürze:

  • Gründe für eine Sanierung: Risse, Setzungen oder Lasterhöhungen durch Umbauten, Modernisierung oder Aufstockung.
  • Typische Verfahren: Unterfangung · Fundamentverbreiterung · Injektionsverfahren · Mikropfähle/Schraubpfähle · HDI · URETEK®-Verfahren
  • Besonderheit: URETEK®-Verfahren: Minimal-invasive Baugrundverstärkung mit Expansionsharzen – ideal bei beengten Platzverhältnissen, ohne Fundamentneubau, schnell & sauber, ohne Aufgrabungen.
  • Einsatzgebiete: Aufstockungen · An- und Umbauten · Nutzungsänderungen · Modernisierungen · Produktionsumstellungen
  • Früherkennung spart Kosten: Achten Sie auf wachsende Risse, Schiefstellungen oder absackende Böden.

Einsatzgebiete des URETEK Verfahrens

Fundamentverstärkung zur Lasterhöhung in Produktionshalle

Umbau und Erweiterung einer Produktionsanlage

Eine neue Förderanlage sollte installiert werden, doch die vorhandenen Stahlrahmen konnten die zusätzlichen Lasten nicht ohne die Gefahr von Setzungen in den Baugrund ableiten. Der Einbau zusätzlicher Stützen musste während der laufenden Produktion erfolgen. An diesen Stellen erfolgte eine präventive Verstärkung des Bodens durch Expansionsharze.

Mehr dazu erfahren Sie in unserer Referenz Baugrundverstärkung in einer Produktionshalle.

Fundamentverstärkung zur Ermöglichung der Lasterhöhung

Aufstockung einer Wohnanlage

Für sechs Bestandsgebäude in einer 4- bis 5-geschossigen Wohnanlage von 1936 plante die Deutsche Wohnen Management GmbH eine Instandsetzung und Aufstockung. Die vorgesehene Aufstockung um zwei Geschosse führt zu Sohldrücken unter den Fundamenten, die die zulässigen Werte überschreiten. Für die notwendige Erhöhung der Tragfähigkeit der Fundamente zur Ermöglichung der Lasterhöhungen wurden die Gründungsböden mit dem URETEK Verfahren verstärkt. Damit konnte eine bauwerksverträgliche Fundamentsanierung ohne Aushub oder Fundamentneubau realisiert werden.

Sie benötigen Unterstützung bei der Lasterhöhung? Sprechen Sie mit uns.

Umbau und Modernisierung geplant? Bestehende Fundamente sanieren & stabilisieren

Je älter ein Gebäude ist, desto geringer ist in der Regel auch der Wohnkomfort. Ebenso sind aber auch die Ansprüche an das Wohnen gestiegen und so stehen bei Modernisierungsmaßnahmen zum Beispiel der Anbau von Balkonen oder die Errichtung eines zusätzlichen Treppenhauses auf dem Programm. Auch der Einbau eines neuen Personenaufzugs in einem Mehrfamilienhaus verschafft allen Bewohnern Barrierefreiheit. Ganz gleich, ob die Modernisierung unmittelbar am Bestand oder innerhalb des Gebäudes vorgesehen ist, es kommt zwangsläufig zu Eingriffen in die Statik des Gebäudes. Die daraus resultierenden Lastumlagerungen können zu Setzungen mit Rissbildung oder im schlimmsten Fall zu einem Grundbruch führen. In solchen Fällen ist eine präventive Verstärkung von Bestandsfundamenten notwendig.

Baugrundverstärkung mit dem URETEK Verfahren

In all diesen Anwendungsfällen kann das URETEK Injektionsverfahren im Bestand besonders bauwerksverträglich helfen. Mit unserer minimal-invasiven Baustelleneinrichtung sind schwierige Zugänglichkeit am oder im Bestandsgebäude in der Regel kein Problem. Unsere URETEK Expansionsharze können bei nahezu allen vorliegenden Bodenarten den Baugrund verstärken und die Tragfähigkeit erhöhen. Die Maßnahmen können durch das hohe Maß an Flexibilität in den Ablauf der Bauarbeiten integriert werden und somit parallel zu den Aus- oder Umbaumaßnahmen erfolgen. Dadurch wird wertvolle Zeit gespart und das Umfeld nicht zerstört.

Durch die Baugrundverstärkung mit dem URETEK Verfahren kann zeit- und kostensparend eine sichere Ausgangsbasis für die weiteren Umbaumaßnahmen und die umfassende Sanierung der Gebäude geschaffen werden.

Fundamente präventiv stabilisieren

Wie können die zusätzlichen Lasten, die durch die neuen Stockwerke und die erhöhte Nutzung entstehen, sicher in die bestehende Tragstruktur integrieren? Hier kommt die Fundamentstabilisierung ins Spiel. 

Unser bewährtes URETEK Verfahren ermöglicht nicht nur eine präventive Verstärkung des Baugrunds, sondern auch eine gezielte Erhöhung der Tragreserven. Auf diese Weise beugen wir effektiv der Grundbruchgefahr vor und schaffen die Grundlage für eine sichere und erfolgreiche Aufstockung und optimale Lastenverteilung.

Ihr Nutzen

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    Sie nehmen Kontakt mit uns auf und schildern Ihr Problem. Ggf. empfehlen wir Ihnen einen Baugrundgutachter.

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    Kommen Ihr Gutachter und unser Technischer Berater zu dem Ergebnis, dass der Baugrund verstärkt werden muss, erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Referenzen

Seit 20 Jahren ist URETEK Marktführer im Spezialtiefbau für die minimal-invasive Baugrundverbesserung unter Betonböden und Fundamenten. Mehrere tausend erfolgreiche Projekte in ganz Deutschland sprechen für sich.

Unverbindliche Projektanfrage

Jedes Projekt ist individuell – je genauer Sie uns Ihre Situation schildern, desto gezielter können unsere erfahrenen Technischen Berater passende Lösungen vorschlagen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Fundamentsanierung

Wann sollte man ein Fundament sanieren?

Eine Sanierung des Fundaments ist erforderlich, wenn strukturelle oder funktionale Probleme auftreten. Typische Anzeichen sind:

  • Risse im Mauerwerk oder Putz, insbesondere diagonal oder über Türen und Fenstern
  • Setzungserscheinungen oder Erschütterungen, die zu einer Schiefstellung führen
  • Mangelhafte Fundamentausführung (z. B. unzureichende Tiefe, fehlende Bewehrung)
  • Überlastung durch Umbauten oder zusätzliche Lasten, die das ursprüngliche Fundament nicht tragen kann

Feuchtigkeit im Fundament ist zunächst normal. Zum Sanierungsfall wird sie erst, wenn sie in das Mauerwerk aufsteigt und dort Schäden verursacht. In solchen Fällen wird nicht das Fundament selbst saniert, sondern das Mauerwerk getrocknet und durch eine nachträgliche Horizontalsperre vor weiterem Feuchtigkeitseintritt geschützt – hierfür kommen andere Spezialverfahren als URETEK infrage.

Welche typischen Schäden machen eine Fundamentsanierung notwendig?

Schäden, die eine Fundamentsanierung notwendig machen, zeigen sich meist in Form von:

  • Fundamentabsenkungen durch Setzungen oder instabilen Boden
  • Abplatzungen und Ausbrüche an Beton oder Mauerwerk
  • Putzablösungen oder Salzausblühungen an der Innen- oder Außenwand
  • Hohlräume oder instabile Schichten im Untergrund

Wie erkennt man frühzeitig die Notwendigkeit, Fundamente zu sanieren?

Die Früherkennung bei Fundamentproblemen ist entscheidend, um kostspielige Sanierungsmaßnahmen an Fundamenten zu vermeiden. Achten Sie auf:

  • Risse im Mauerwerk, die größer oder länger werden
  • Absackungen oder Neigungen im Boden oder der Bodenplatte
  • Lockerungen oder Verwerfungen im Fundamentbereich selbst

Welche Methoden gibt es, um Fundamente zu sanieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Fundament zu sanieren – je nach Zustand, Bodenverhältnissen und Zugänglichkeit. Gängige Verfahren sind:

Unterfangung: Der Boden unter dem bestehenden Fundament wird in Abschnitten entfernt und durch neues, tiefer gegründetes Betonfundament ersetzt. Die Ausführung erfolgt in mehreren Etappen zur Sicherstellung der Gebäudestabilität – ideal bei zu flach gegründeten Altbauten.

Injektionsverfahren: Einpressen von Zementleim, Injektionsmörtel oder Kunstharz, um den Boden zu verfestigen oder Hohlräume zu füllen.

Mikropfähle oder Schraubpfähle: Diese Pfähle werden nachträglich eingebracht, um das Fundament punktuell zu entlasten oder abzusichern – diese Sanierung von Fundamenten ist besonders geeignet bei tragfähigem Boden in tieferen Schichten.

HDI (Hochdruckinjektion): Verdrängung des weichen Bodens durch zementgebundene Säulen mittels Hochdrucktechnik – stabilisiert und ersetzt unbrauchbaren Baugrund.

Horizontalsperre: Ergänzende Maßnahme zur Abdichtung des Mauerwerks gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit – entweder durch Injektion oder Einlageverfahren.

Fundamentverbreiterung: Seitliche Erweiterung des bestehenden Fundaments durch Anbetonieren, um die Lasten auf eine größere Fläche zu verteilen – insbesondere sinnvoll bei unzureichend dimensionierten Fundamenten oder zur Aufnahme zusätzlicher Lasten nach Umbauten.

URETEK® Verfahren: Einsatz von expandierenden Harzen zur Bodenverfestigung – besonders geeignet für die Fundamentsanierung im Bestand, schnell und ohne Abriss

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