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SCHWERPUNKT - KLIMA

GEBÄUDESCHÄDEN NACH HOCHWASSER

Nach Hochwasser- und Starkregenereignissen nimmt oft nicht nur die oberirdische Bausubstanz von Gebäuden Schaden, sondern auch im Baugrund kann es zu negativen Veränderungen kommen. Hohlräume, unterspülte Fundamente oder Bodenplatten können die Folge sein. Was muss man als Eigentümer bei Schäden am Gebäude und im Baugrund nach Hochwasser tun?

Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren – vermehrt in den Sommermonaten – in Deutschland zu regionalen Starkregenereignissen. Viel Niederschlag in kurzer Zeit trifft auf einen Boden, der diese Wassermassen nicht so schnell aufnehmen kann. Dazu kommt, dass in besiedelten Gebieten viele Flächen versiegelt sind und die Kanalisation oft nicht in der Lage ist, diese Masse an Regen abzuleiten. Durch fehlende Polder/Überflutungsflächen sind Überschwemmungen, Hochwasser, Sturzfluten und Erdrutsche die Folgen. Aber auch lange Nässeperioden können dazu führen, dass Wasserwege wie Flüsse und Bäche Hochwasser führen.

Eine überflutete Straße, auch hier war die Kanalisation nicht in der Lage, das Wasser schnell genug abzuleiten.

Durch das Hochwasser werden bestimmte Prozesse im Baugrund ausgelöst. Zum einen kann das Grundwasser in Bodenschichten aufsteigen, die sonst nicht durchströmt werden, zum anderen kann sich bei bereits Grundwasser führenden Bodenschichten die Fließrichtung ändern.
Dadurch kann das sogenannte Grundhochwasser auch regionale Gebiete treffen, die nicht von oberflächlichen Überflutungen betroffen waren und Wochen nach dem eigentlichen Starkregenereignis auftreten.

Starkregen riss einen Parkplatz, sowie eine Kelleraußenwand mit sich.

Bei Hochwasserereignissen nimmt die Bausubstanz von Gebäuden Schaden. Bei Überschwemmungen ist die unmittelbare Umgebung des Gebäudes sowie Keller und zumeist das Erdgeschoss stark überflutet. Durch Unterspülungen und Ausspülungen kann es zu frei- und unterspülten Fundamenten und Hohlräumen kommen. Bei Grundhochwasser über dem Niveau des Kellerbodens können Auftriebskräfte entstehen, die zu Unterspülungen der Bodenplatte führen können. Beides kann zu einer instabilen Statik führen.

Ist das Wasser endlich weg, wollen Eigentümer natürlich so schnell wie möglich mit der Sanierung der Schäden beginnen. Abgerissene Gebäudeteile sind zwar ein eindeutiges Schadensbild, bedürfen aber ebenso wie Rissbildungen oder Verformungen in den Wänden vor der Sanierung einer gründlichen Schadensanalyse durch Sachverständige wie Statiker oder Bauingenieure.

Es empfiehlt sich auch ein Baugrundgutachten in Auftrag zu geben, um zu prüfen, inwieweit die Bodenschichten vom Hochwasser beeinflusst wurden, ob es zu Ausspülungen mit Hohlraumbildung kam und ob die Tragfähigkeit noch gegeben ist. Eine Baugrundverbesserung kann dann nicht nur aus statischen Gründungen nötig sein, sondern hilft, Schäden in Form von Rissbildungen vorzubeugen, da eine ungleichmäßige Setzung vermieden werden kann.

Mittels der Injektion von Expansionsharzen kann der Baugrund verbessert werden, sowie Setzungen von Gebäuden ganz oder in Teilen bauwerksverträglich rückgängig gemacht werden.

Bei der URETK DeepInjection®-Methode wird durch zielgerichtetes Injizieren des stark expandierenden Harzes in die am stärksten beeinträchtigten Bodenschichten eine Verdichtung genau dieser Schichten erreicht und die Tragfähigkeit des Bodens verbessert. Die Expansion der Harze erfolgt in die Richtung des geringsten Widerstands und damit genau dorthin, wo die Verstärkung notwendig ist. Auch Fundamente lassen sich damit wieder stabilisieren/ertüchtigen. Bei abgesackten Bodenplatten verfüllt die URETEK FloorLift®-Methode z. B. entstandene Hohlräume unter der Bodenplatte, so dass diese wieder überall vollflächig und kraftschlüssig auf dem Untergrund aufliegt.

Stahlbetonstützen wurden zur Stabilisierung der weggespülten Kelleraußenwand gesetzt. Mittels der URETEK DeepInjection®-Methode wurde der Baugrund unter den Stützen verstärkt.
Auch wenn im Keller noch Wasser steht, ist eine Injektion der Expansionsharze möglich.

Beide Injektionsmethoden sind minimal-invasiv: Es werden im Abstand von 60 bis 120 Zentimetern Löcher (Durchmesser 16 mm) gebohrt. In diese Löcher werden Lanzen eingesetzt, durch die das Zweikomponenten-Expansionsharz injiziert wird. Die Ausdehnung des Harzes erfolgt sekundenschnell und schon nach 15 Minuten ist der Boden wieder voll belastbar.

Ein Einsatz des URTEK Verfahrens in durch Hochwasser beeinträchtigten Gebieten ist nach Abfluss bzw. Abpumpen des Wassers sofort möglich, der Baugrund darf noch nass sein.

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